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SIMPLYST - Rechnungslogistik ist ein Service der eBankingServices Nord GmbH

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Begriffe und Erläuterungen

Consolidator

Anstelle der direkten Verbindung von Rechnungssteller und Rechnungsempfänger werden die Rechnungen auf einer neutralen Plattform zusammengefasst, konsolidiert. Der Rechnungsempfänger kann diese Plattform somit für alle an diesem Consolidator teilnehmenden Rechnungssteller nutzen und über einen Zugang abrufen.

EDIFACT

EDIFACT ist die Abkürzung für Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport. EDIFACT ist ein branchenübergreifender internationaler Standard für das Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr. EDIFACT ist einer von mehreren internationalen EDI-Standards. Verantwortlich für den EDIFACT-Standard ist eine UN-Einrichtung namens CEFACT, die der UNECE angegliedert ist.

EDIFACT ist ein Standard für das Datenformat, nicht für die Übertragung der Daten, das heißt im Prinzip können EDIFACT-Nachrichten über jedes Medium ausgetauscht werden, das zur Übertragung elektronischer Daten benutzt werden kann. Auch ist EDIFACT unabhängig vom verwendeten Übertragungsprotokoll.

Electronic Bill Presentment and Payment (EBPP)

EBPP - Electronic Bill Presentment and Payment - elektronische Rechnungslegung und Bezahlung. Bezeichnung für die Technologie zur Bereitstellung von Rechnungen über das Web. Der Kunde kann die Rechnung im Internet einsehen, bestätigen und bezahlen, ohne sie physisch auf Papier zu besitzen.

Electronic Data Interchange (EDI)

Electronic Data Interchange (EDI) zu deutsch Elektronischer Datenaustausch bezeichnet als Sammelbegriff alle elektronischen Verfahren zum asynchronen und vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen. EDI ist trotz seiner für EDV-Verhältnisse langen Geschichte immer noch modern, seine Nutzung nimmt weiter zu.

Dokumenten-Management-System (DMS)

Dokumentenmanagement dient zur datenbankgestützten Verwaltung elektronischer Dokumente. Unter dem Begriff versteht man in Deutschland die Verwaltung von ursprünglich meist papiergebundenen Dokumenten in elektronischen Systemen. Die Abkürzung DMS steht für Dokumenten-Management-System und wird in einem erweiterten Sinn als Branchenbezeichnung verwendet. Im Amerikanischen steht "Document Management" dagegen begrifflich eingeschränkter für die Verwaltung von Dateien mit Checkin/Checkout, Versionierung und anderen Funktionen. Inzwischen gilt Dokumentenmanagement als eine Komponente des übergreifenden ECM Enterprise Content Management.

OpenTRANS

OpenTRANS ist ein elektronischer Standard für die System-zu-System-Kommunikation von Handelsunternehmen. Er unterstützt damit die elektronische Beschaffung. Der Standard begründete sich in einer Initiative führender internationaler Industrie- und Handelsunternehmen unter der Leitung von Fraunhofer IAO mit dem Ziel einer Standardisierung von Geschäftsprozessdokumenten (z. B. Auftrag, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung etc.) als Grundlage für eine elektronische System-zu-System-Kommunikation.

Signatur

  • Verifizierung: Dabei wird lokal erneut der Prüfwert (Hashwert) des Original-Dokuments errechnet und dieser mit dem signierten Hashwert des Dokuments verglichen. Dieses Verfahren stellt die Integrität des Dokuments sicher.
  • Validierung: Hierbei wird die Gültigkeit des der Signatur zugrunde liegenden Zertifikats zum Zeitpunkt der Signierung online gem. § 14 UStG bei einem Signaturgesetz-konformen akkreditierten Verzeichnisdienst überprüft.

Workflow

Ein Workflow ist ein Prozess (alternativ Geschäftsvorfall oder allgemein Vorgang oder Arbeitsablauf), der aus einzelnen Aktivitäten aufgebaut ist, die sich auf Teile eines Geschäftsprozesses oder andere organisatorische Vorgänge beziehen. Dabei beschreibt ein Workflow - im Gegensatz zum Prozess - ausführlich die operative Ebene; idealerweise so exakt, dass die folgende Aktivität durch den Ausgang der jeweils vorangehenden determiniert ist. Die einzelnen Aktivitäten stehen demnach in Abhängigkeit zueinander. Ein Workflow hat einen definierten Anfang, einen organisierten Ablauf und ein definiertes Ende. Allgemein sind Workflows organisationsweite arbeitsteilige Prozesse, in denen die anfallenden Tätigkeiten von Personen bzw. Software-Systemen koordiniert werden. Workflows zeichnen sich durch diesen koordinativen Charakter aus im Gegensatz zu kooperativen Systemen, in denen mehr das synchrone Zusammenarbeiten gefördert wird. Ein Workflow wird typischerweise durch die Serialisierung und Parallelisierung der Arbeitsschritte erreicht. Synchrone Aktivitäten laufen strikt getrennt ab.

XML

Die Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungs-Sprache“), abgekürzt XML, ist ein Standard zur Erstellung maschinen- und menschenlesbarer Dokumente in Form einer Baumstruktur, der vom World Wide Web Consortium (W3C) definiert wird. XML definiert dabei die Regeln für den Aufbau solcher Dokumente. Für einen konkreten Anwendungsfall ("XML-Anwendung") müssen die Details der jeweiligen Dokumente spezifiziert werden. Dies betrifft insbesondere die Festlegung der Strukturelemente und ihre Anordnung innerhalb des Dokumentenbaums. XML ist damit ein Standard zur Definition von beliebigen in ihrer Grundstruktur jedoch stark verwandten Auszeichnungssprachen. Eine Sprache wie XML zur Definition anderer Sprachen nennt man Metasprache. XML ist eine vereinfachte Teilmenge von SGML. Ein Grundgedanke hinter XML ist es, Daten und ihre Repräsentation zu trennen, um Daten beispielsweise einmal als Tabelle und einmal als Grafik auszugeben, aber für beide Arten der Auswertung die gleiche Datenbasis im XML-Format zu nutzen.